15.01.2017 – Was für eine Nacht.
Es war eiskalt. Eine Schlechtwetterfront zieht über mich hinweg. Starker Wind. Es regnet. Mir wird mulmig, da ich das Zelt um mich vor dem abendlichen Wind zu schützen in einer Senke aufgebaut habe. Ich habe mal gelesen, das Überschwemmungen in der Wüste biltzschnell auftreten können. Was man halt so liest. Irgendwann schlafe ich vor Erschöpfung ein. Werde gegen fünf Uhr wieder wach. Es ist ruhig, nur der Mond und eine paar Sterne am Himmel, windstill. Ich zittere vor mich hin. Ich mache mir Tee.

Motivationseinbruch, darum ein zäher Tag. Vorbei an Stacheldrahtzäunen (Militär?) Da für einen schönen Schlafplatz in den Dünen gefunden. Sanduhrsand. Ich höre stimmen, will eigentlich nicht das mich jemand aufstöbert. Es ist nicht ganz legal, ausserhalb der Night Camps zu schlafen. Oben auf dem Kamm taucht eine ganz Gruppe auf. Die Strasse ist nicht weit, ein Bus… Ich winke hoch, sie winken zurück. Ok, Gefahr scheinbar gebannt. Sie kommen runter zu mir. Einer spricht mich an. Grosser Typ, mein Alter, langer grauer Bart, intensiver Blick. Moses, denke ich, begegnet Jacobus in der Wüste. Er spricht gut Deutsch. Mehr Leute kommen dazu.  Einer ist bewaffnet. Ich frage, Warum? ” Because of the situation. When the Arabs attack”. “Muss ich Angst haben?” Moses sieht mich an” Nein, nicht hier”. Er geht und ich bin wieder allein.

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