24.02.2017 – … und dann mache ich einen letzten Schritt, heraus aus der Wüste. Müsste doch was spüren, irgendwas erhabenes oder so. Und da ist dann nichts, außer Müdigkeit und Erschöpfung.

Erinnere mich, mit welchen Befürchtungen und welcher Spannung ich vor fast genau sieben Wochen hier gestartet bin. Mit so viel Wasser und viel überflüssigigem Ballast. Mein Rucksack jetzt ist leicht. Vielleicht 13/14kg. Abgeworfener Ballast macht frei.

Auch äußerlich habe ich mich verändert. Habe abgenommen. Als ich später im Hostel in einen Spiegel schaue und mein Gesicht sorgfältiger betrachte, Bart und Haare sind gewachsen. Ich wirke hagerer. Meine Gesichtsfarbe ist jetzt dunkelrotbraun, nur um die Augen herum sind, vom Zusammenkneifen wegen der hellen Sonne (ich trage nie eine Sonnenbrille) weiße Linien entstanden. Auf Grund der dunklen Gesichtsfarbe leuchtet mein Bart weiß und meine Augen strahlen blau. Das gefällt mir. Ich schaue noch genauer hin. Der Ausdruck meiner Augen fällt mir auf. Da ist etwas tief darinnen.

Dankbarkeit… (und jetzt, da spüre ich was)

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