14.02.2017 – Kibbutzleben

05:15 Uhr,  Aufstehen, Meditation.
Wie jedes mal nach ein paar Tagen Wüste und trotz allem Komfort kaum geschlafen.

Ich habe mein Projekt “Shadow for the chicken”, zumindest nenne ich es so.
Baue einen Unterstand für die Hühner. Schatten und gleichzeitiger Sichtschutz von oben. Die Falken sind scharf auf die Hühner. Somit aktiver Tierschutz.
Arbeite allein, keiner redet mir drein.
Samuel (El Jeffe) kommt hin und wieder vorbei. Bringt mir Wasser. “Nice nice, it’s importand to leave somthing physical behind” und geht wieder.

Eigene Konstruktion. Eigene Verantwortung. Alles primitiv, kaum Werkzeug, rostiger Draht, krumme Hölzer und Palmleaves. Schön schön, das beflügelt meine Phantasie.
Bis 08:30 Arbeiten, Frühstück, dann Meeting. Tagesbesprechung. Weiter schaffen bis 15:00 Uhr, dazwischen nochmal ein kurzer Break. Zusammen sitzen und über die Realität diskutieren. Realität? Was ist das? Die Datteln auf dem Tisch. Danach habe ich frei.

Meine Finger sind zerschunden. Gutes Gefühl.
Gehe wie jeden Tag nach dem Duschen auf den Turm. Betreibe eine Innenschau, bei der ich allerdings fast einschlafe. Das ist nun auch nicht der Sinn. Gehe zur Jurte und schlafe bis kurz vor dem Abendessen um Sieben.
Zehn vor sieben. Der Gong 2 mal. Das Signal.

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