11.02.2017 – Ich beginne den Tag mit einem Müsli und einer großen Tasse Cappuccino. Das habe ich mir verdient.

Auf einem Glastisch mir gegenüber steht ein Tablett mit Resten. Sofort fallen ein Haufen Spatzen darüber her. Mit ihren Krallen finden sie auf dem Glas keinen Halt und rutschen in ihrer Hektik darauf herum. Sie erzeugen dabei kleine kratzende Geräusche.

Ich finde einen Public Beach mit Duschen. Die meisten Strände gehören zu Hotels und sind umzäunt.

Ich gehe schwimmen … naja ich lasse mich treiben, ich gehe tatsächlich nicht unter.

Ich verbringe ein paar Stunden an diesem Strand.

Eine ganze Horde Beduinenfrauen und ihren Kindern taucht auf. Es wird laut. Sie baden in voller Bekleidung. Sogar ihre Kopftücher legen sie nicht ab.

Was ich heute gefunden habe:

… Einen schönen Strand mit Dusche
… Nette Menschen die mich mitnehmen nach Zofar
… Einen tollen Platz für Essen, Trinken, Schlafen (Zofar, Danke dafür)
… Menschen, die mir ein gutes Gefühl geben
… Kamele, die mich lieben (ich liebe sie auch)
… Eine gefüllte Gaskartusche

Es ist für mich sehr einfach mit diesen Menschen hier umzugehen. Sage klar was du willst oder brauchst. Ich sage dir ob ich es dir geben kann. Das Leben in der Wüste scheint viele dieser Ego-Dinge wegzuschleifen. Sie sind jung, nicht alt und weise. Ich habe das Gefühl, sie wissen schon jetzt was wirklich wichtig ist.

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