02.02.2017 – In Arad sehe ich viele Orthodoxe Juden. Schläfenlocken, ganz in Schwarz, Hut hoch oben auf dem Kopf. Knielange Hosen, langer Mantel und ernsten, sehr ernsten Gesichtern. Ihr Gang ist verhalten, kleine Schritte als hätten sie kleine Räder unter dem Füßen. Mir scheint sie haben es eilig von hier nach dort zu kommen. Zum Autofahren nehmen sie den Hut ab und legen ihn behutsam neben sich.

Viele von ihnen haben ein Handy in der Hand. Es kommt mir vor als wäre das ihr bevorzugtes Mittel direkt mit G’tt in Kontakt zu treten (Das heißt tatsächlich G’tt, sie dürfen den Namen des Herrn weder aussprechen noch scheiben. Mit diesem Trick geht das). Ihre Inbrunst hat etwas verzweifeltes.

In der Stadt Marcel getroffen. Kurz zusammensitzen, er will noch für ein paar Tage nach Jerusalem.

Comments are closed.

Wieviel wiegt eine S

Ich habe an meinem letzten Schweigetag bei einem Spaziergang am […]

Der Garten

Stellen Sie sich einen Garten vor, in dem lange Zeit […]

Da ist er ja

Jesus Der Genagelte Der Hängende Der Liegende Der Wartende Der […]

Der Verrat

Ich sitze im Garten und trinke, sehr guten 15 Jahre […]

Zuversicht

Meine Mutter ist 93. Sie schwindet, langsam. Sie liebt Kakteen. […]

Informationen

  • Sonne
  • Ennegram
  • Jacobus Schnappschuss
  • Meister Jacob